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Knowledge Center > Corporate Governance > Corporate Governance - Deutschland > Deutscher CG-Kodex für Asset Management Gesellschaften  
Deutscher CG-Kodex für Asset Management Gesellschaften

Deutscher Corporate Governance Kodex für Asset Management-Gesellschaften, April 2005

Professionelles Asset Management hat in den letzten Jahren kontinuierlich an Bedeutung gewonnen. Die zunehmende Zahl der Privatanleger verfügt dabei allerdings nur über geringe Möglichkeiten, die Politik von Asset Management-Gesellschaften zu beeinflussen. Sie sind darauf angewiesen, dass die Gesellschaften das in sie gesetzte Vertrauen rechtfertigen.

Mit dem Ziel, dass Fondgesellschaften den von ihnen verwalteten Anlegerinteressen besser Rechnung tragen, hat der (auch mit Vertretern des BMF, der BaFin und der Kapitalanlagegesellschaften besetzte) Arbeitskreis "Corporate Governance Kodex für Asset Management-Gesellschaften" unter Vorsitz von Prof. Dr. Wolfgang Gerke am 27. April 2005 einen entsprechenden Deutscher Corporate Governance Kodex für Asset Management-Gesellschaften vorgestellt.

Der Kodex fordert alle im Asset Management tätigen Institutionen (u.a. Pensionsverwalter und Lebensversicherer) zu einer guten Corporate Governance im Sinn einer verantwortungsvollen Unternehmensführung und -kontrolle sowie einer aktiven Anlegerpolitik auf. Sich dem Kodex verpflichtende Gesellschaften müssen Abweichungen von einzelnen Vorschriften in begründeter Form bekannt machen (Grundsatz des Comply-or-Explain wie im Deutschen Corporate Governance Kodex). Der Kodex definiert detaillierte Verhaltensvorgaben zur internen und externen Corporate Governance und berücksichtigt dabei den Deutschen Corporate Governance Kodex, die Wohlverhaltensregeln des BVI sowie internationale Corporate Governance-Erfahrungen.

Über den Kodex für Asset Management-Gesellschaften haben wir auch im Audit Committee Quarterly II/2005, S. 18, berichtet.